Dieses Projekt hat in Anlehnung an den Kulturpass zum Ziel, Menschen mit einem Monatseinkommen unter € 900,- den kostenlosen Zugang zu sportlicher Betätigung zu ermöglichen.

Die ersten Tuwas!-Pässe werden noch vor dem Sommer gedruckt und zunächst an ca 30 Personen ausgegeben werden, die ihn dann zunächst 1 Jahr lang nutzen können.

„Ich habe mir nicht gedacht, dass das so viel Arbeit ist“, sagt Frau Mag. Sabitzer, die uns von dem Projekt berichtet. Insgesamt vier Personen, alle arbeitslos, haben sich dafür engagiert. Sie treffen sich derzeit alle 3 Wochen in der Wohnung von Frau Sabitzer.

Zunächst wurden Vereine kontaktiert, die bereit sind, Mitglieder gratis aufzunehmen (3 bis 4 Personen). Derzeit hat der Verein Bewegungshunger 10 Partner, mit denen nach ausführlichen Gesprächen bereits Verträge abgeschlossen worden sind.

Darunter sind einige Vereine, die asiatische Sportarten wie z.B. Judo anbieten, der Eishockey Verein „Vienna Capitals“ und die „Dragons“(American Football) und der Verein LOGIN, der verschiedene Sportarten anbietet.
Manche Vereine sind sehr begeistert von der Idee und wollen selbst Initiativen setzen in Richtung Sport gegen Ausgrenzung und für Integration.

Die OrganisatorInnen sind bemüht, mit weiteren Sportvereinen in Kontakt zu kommen, da die Nachfrage sehr groß ist. Das zeigen 56 Rückmeldungen von Sozialorganisationen, die vor einigen Wochen angeschrieben wurden. Diese Organisationen wollen sofort Anwärter für den „Tuwas!-Pass“ schicken.

Sehr viel Zeit erfordert die nächste Aufgabe für die OrganisatorInnen: In Kontakt mit den verschiedenen Sozialorganisationen müssen die AnwärterInnen für den „Tuwas!-Pass“ den entsprechenden Vereinen zugeteilt werden. Denn nicht jede Sportart ist für jeden geeignet.

Da all diese Arbeit bis jetzt ehrenamtlich geschieht, wird der Verein  Bewegungshunger im Herbst bei der Gemeinde Wien um Unterstützung für einen bezahlten Arbeitsplatz ansuchen. Auch an Sportsponsoren will man sich wenden, damit auch Menschen, die sich das sonst nicht leisten könnten, Sport betreiben können.

Das Wiener Spendenparlament hat 2011 den Verein Bewegungshunger mit
€ 1.640,– unterstützt.

 

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